Hydraulik

Die Hydraulik ist die Theorie der Strömung dichtebeständiger, also nicht komprimierbarer Stoffe in Rohren, offenen Rinnen und porösen Stoffen.

In der Technik wird die Hydraulik als robuste Antriebsart eingesetzt. Benutzt wird in den meisten Fällen das Medium Öl, um mit hohen Drücken Kräfte und Energie zu übertragen. Dabei werden z.B. Hydraulikzylinder bewegt oder Hydraulik-Motoren angetrieben. Es ist immer ein geschlossener (Öl-)Kreislauf mit Hin- und Rückleitungen erforderlich.

In der Handhabungstechnik werden Hydraulikantriebe z.B. bei Manipulatoren eingesetzt, wenn große Lasten bewegt werden müssen und die Anforderungen an die Genauigkeit gering sind. Dann kommen die Vorteile von Hydraulikantrieben zum Tragen:
  • drehmomentstark
  • kompakte Bauweise
  • keine zwischengeschalteten Getriebe nötig aufgrund der hohen Drehmomente

Dem stehen folgende Nachteile entgegen:

  • temperaturabhängiges Verhalten
  • störanfällige Servohydraulik
  • hoher Energieverbrauch
  • Leckage
  • Lärm- und Temperaturbelastung

Beispiel für einen Hydraulikschaltplan

Prospektiv GmbH, Dortmund 2010, Germany