Roboter in der Holzbranche

Die Rahmenbedingungen für den Robotereinsatz in der Holzindustrie haben sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Nicht nur kaufmännische Aspekte sprechen für die preiswerter gewordene Technik, sondern auch aus fertigungstechnischer Sicht wecken die Roboter das Interesse innovativ denkender Unternehmer. Bislang häufigstes Einsatzgebiet für Industrieroboter in der Holzindustrie ist das Teilehandling. Speziell im Bereich des Palettierens sowie der Anlagenverkettung und Maschinenbeschickung werden immer häufiger automatische Systeme installiert oder nachträglich in vorhandene Anordnungen integriert. Für die Automatisierung mit Robotern sprechen gleich mehrere Gründe: Erweiterung der Produktionskapazität, Entlastung der Mitarbeiter von einseitiger und körperlich belastender Arbeit, Ressourcenoptimierung und natürlich Kostenreduzierung.

Im Gegensatz zu den „traditionellen" starren Mechanisierungen sind Roboter obendrein flexibel und platzsparend einsetzbar. Zusätzlich können sie mit geringem Aufwand sehr schnell an die wechselnden Aufgaben in der Produktion angepasst werden. Die Anschaffung ist nicht produkt- oder artikelbezogen und bietet daher eine hohe Investitionssicherheit.

In der Holzbearbeitungsbranche werden allerdings oft nur kleine Losgrößen produziert. Roboter wurden jedoch ursprünglich für Aufgaben in der industriellen Massenfertigung konzipiert wurden.

Multifunktionale Robotersysteme wie die SMErobotsTM können flexibel für unterschiedlichste Aufgaben wie Bohren, Fräsen oder Lackieren eingesetzt werden. Durch die Weiterentwicklung in der Robotertechnik wird des Weiteren die Offline-Programmierung ermöglicht, durch die das zeitaufwendige Teachen, also das manuelle Lehren der Roboterbewegungen für einen Abarbeitungszyklus, reduziert werden kann.

 

Quelle: SMErobot

Prospektiv GmbH, Dortmund 2010, Germany